Tugend des Weibes

Tugenden brauchet der Mann, er stürzet sich wagend ins Leben,
    Tritt mit dem stärkeren Glück in den bedenklichen Kampf.
Eine Tugend genüget dem Weib; sie ist da, sie erscheinet
    Lieblich dem Herzen, dem Aug lieblich erscheine sie stets!

Friedrich Schiller
(Erstdruck 1797)

Ernesto Handmann
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