Erläuterungen, Entstehung, Hintergrund:
Entstanden im sog. Balladenjahr 1797, vollendet am 17.6.1797; Erstdruck 1798.
Im Untertitel bezeichnete Schiller das Gedicht als "Erzählung". Es beruht auf einer mittelalterlichen spanischen Sage, die später auch in Frankreich kursierte. So gelangte Schiller an den Stoff seiner Ballade "Der Handschuh". Ein Ritter erbringt einem an charakterlicher Schlechtigkeit nicht zu übertreffenden Edelfräulein den von diesem geforderten unmenschlichen Beweis seines Mutes, aber auch seines Stolzes.
1) Kranz: Kreis, Runde
2) behend(e): alte Schreibweise von "behänd(e)"
3) Leu: poetisch für "Löwe"
4) gräulich: neue Schreibweise von "greulich" (von "Grauen"), d. h. grauenerregend
5) Altan: balkonähnliche Plattform
6) Auf Intervention von Charlotte v. Stein, der Patentante von Schillers Frau Charlotte und einstigen Seelenvertrauten Goethes, ersetzte Schiller diesen Vers zeitweilig durch folgende zahme Fassung:
"Und der Ritter, sich tief verbeugend, spricht:"
(Anm. d. Hrg.)
|
|||
|
Ernesto Handmann
balladen |
Oben Start Gedichte Liebesgedichte Naturgedichte Sinngedichte Balladen Dichter Kontakt www.balladen.de.vu | ||