[
Klärchens Lied
] 1)

Freudvoll
Und leidvoll,
Gedankenvoll sein,
Langen
Und bangen
In schwebender Pein;
Himmelhoch jauchzend,
Zum Tode betrübt –
Glücklich allein
Ist die Seele, die liebt.

Johann Wolfgang von Goethe
(Erstdruck 1788)

1) Erläuterungen, Quelle
Aus "Egmont", 3. Aufzug, 2. Szene. "Klärchens Lied", gleichermaßen beflügelnd wie tiefsinnig, gilt in weiten Kreisen als eines der schönsten lyrischen Gedichte Goethes, doch hat dieser es nicht in die Sammlung seiner Gedichte aufgenommen. Es wurde u.a. von Beethoven und Schubert vertont.
In o.a. Szene tadelt Klärchens lebenserfahrene Mutter die Tochter für ihr Lied mit den Worten: "Lass das Heiopopeio."
Die (allgemein gebräuchliche) Überschrift wurde vom Herausgeber eingefügt.
(Anm. d. Hrg.)
Ernesto Handmann
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